FABI: Kehrtwende für Geschäftsfahrzeuge?

Ständerat Erich Ettlin hat am 18. Dezember 2015 eine Motion zur Änderung der Bestimmungen für Geschäftsfahrzeuge im Rahmen der FABI-Vorlage eingereicht. Ziel der Motion ist es, die durch die FABI-Vorlage entstehende administrative Mehrbelastung für Geschäftsfahrzeuginhaber zu beseitigen. Im konkreten Fall würde dies bedeuten, dass Geschäftsfahrzeuge von den FABI-Bestimmungen nicht mehr betroffen wären.

Nachdem der Ständerat die Motion am 27. September 2016 angenommen hat, wurde dieses Geschäft am 23. Januar 2017 in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-N) des Nationalrates behandelt. Die WAK-N beantragt die Motion – in einer leicht abgeänderten Version – anzunehmen. Die WAK-N schlägt vor, dass die FABI-Bestimmungen ebenfalls keine Anwendung finden für Geschäftsfahrzeuge, da ihrer Meinung nach der Arbeitsweg bereits mit dem als Einkommen versteuerten Privatanteil von 9.6% abgegolten ist. Dieser Vorschlag der WAK-N hätte eine Gesetzesänderung zur Folge.

Die Motion wird nun in der Frühjahrssession im Plenum des Nationalrats behandelt. Wir werden Sie über den weiteren Verlauf informieren.

Posted on Februar 23, 2017 in Politik, Steuern

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