Neue Sorgfaltspflichten bei Bargeld-Geschäften über CHF 100’000

In unserem Blog vom 21. Juli 2015 „Meldepflicht von Inhaberaktien ab 1. Juli 2015“ haben wir über die Änderung des Geldwäschereigesetzes (GwG) informiert. Der Bundesrat hat diese Gesetzesänderung aufgrund der Empfehlungen der Gafi (Groupe d’action financière) vorgenommen. Neben der neuen Meldepflicht für Inhaberaktien, wurden die Bestimmungen für Bargeld-Geschäfte verschärft.

Für Bargeld-Geschäfte gelten seit 1. Januar 2016 strengere Vorschriften. Bei Bargeld-Transaktionen über CHF 100‘000 müssen neue Sorgfaltspflichten eingehalten werden. Unter anderem müssen die Vertragsparteien sowie die wirtschaftlich berechtigten Personen identifiziert werden. In Verdachtsfällen, dass das Geld aus einem Verbrechen oder einem Steuerbetrug stammen könnte, muss der Händler die Hintergründe abklären. Bestätigt sich der Verdachtsfall, muss die Geldwäschereimeldestelle (MROS) benachrichtigt werden.

Möchte ein Händler diesen Sorgfaltspflichten nicht nachkommen, muss das Geschäft über einen Finanzintermediär abgewickelt werden.

Posted on März 31, 2016 in Politik

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