Neues Kreisschreiben 42 „Aus- und Weiterbildung“

Per 1. Januar 2016 wurde die steuerliche Behandlung und Abzugsfähigkeit von Aus- und Weiterbildungen angepasst. Es besteht seit diesem Zeitpunkt keine steuerliche Unterscheidung mehr zwischen Aus- und Weiterbildung. Mit der Publikation des Kreisschreiben Nummer 42 im November 2017, wurde nun die Anwendung dieser Bestimmungen im Detail geregelt.

Aus- und Weiterbildungen sind in zwei Fällen abzugsfähig sofern sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Berufsorientiert + nach Abschluss Sekundarstufe II oder
  • Kein Abschluss auf Sekundarstufe II + älter als 20 Jahre

Der Begriff „berufsorientiert“ wird mit der „Vermittlung von Wissen“ definiert (Karriereberatung ≠ berufsorientiert). Als Sekundarstufe II gelten Maturitätsschulen und berufliche Grundausbildungen (Lehre). Fahr- sowie Verpflegungskosten, die im Rahmen der Weiterbildung  entstehen, können als Teil der Weiterbildungskosten steuerlich in Abzug gebracht werden. Für Quellenbesteuerte finden diese Bestimmungen ebenfalls Anwendung.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Posted on Februar 23, 2018 in Steuern

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