Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten ab 1. Januar 2016

Hintergrund

Per 1. Januar 2016 trat das geänderte Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer in Kraft, welche den Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten regelt. Bis anhin waren nur Weiterbildungskosten abzugsfähig, die von Berufswegen verlangt wurden, um die berufliche Tätigkeit angemessen ausüben zu können. Weiterbildungen, die zu einem höher oder anderen Berufsbild führten, waren nicht abzugsfähig.

 

Folgen

Beim Bund sind ab 1. Januar 2016 alle beruflichen Aus- und Weiterbildungs- und Umschulungskosten zum Steuerabzug zugelassen. Der Steuerabzug gilt auch für Weiterbildungen, die wie oben beschrieben zu einem höher qualifizierten Berufsbild führen und somit bis anhin steuerlich nicht abgezogen werden konnten. Ausgenommen bleiben jedoch die Erstausbildungen, die steuerlich weiterhin nicht geltend gemacht werden können. Als Erstausbildungen gelten Abschlüsse auf Sekundarstufe II (Maturität, Berufslehre, etc.). Eltern mit Kindern in Erstausbildung (bis zum 25. Lebensjahr) können weiterhin nur den Kinderabzug geltend machen. Die vom Arbeitgeber getragenen Kosten werden dem Arbeitnehmer nicht zum Lohn hinzugerechnet. Bis anhin waren die Kosten unbegrenzt abzugsfähig, neu beträgt der maximale Abzug CHF 12‘000 pro Steuerperiode.

 

Politischer Ausblick

Die Kantone legen weiterhin selber fest, wie weit diese Kosten von den kantonalen Steuern abgezogen werden können. Die Haltung des Kantons Zürich in dieser Sachlage ist im Moment noch nicht klar.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung diesbezüglich informieren.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Posted on Januar 14, 2016 in Politik, Steuern

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