Werden Inhaberaktien abgeschafft?

Der Bundesrat hat am 1. Juli 2015 neue Meldepflichten für Inhaberaktionäre eingeführt. Die Meldepflichten wurden ins Leben gerufen um die Geldwäscherei zu bekämpfen. Im Weiteren wurden damit die Empfehlungen der Gafi (Groupe d’action financière) umgesetzt.

Knapp drei Jahre später plant der Bundesrat nun die Inhaberaktien gänzlich abzuschaffen. Der Bundesrat tut dies nicht ganz freiwilig, sondern auf Empfehlung des „Global Forums“ der OECD, welche diese Änderung in ihrem Länderbericht über die Schweiz festgehalten hat. Der Bundesrat hat nun am 17. Januar 2018 die entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. April 2018. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass für Gesellschaften ohne börsenkotierte Aktien nur noch Namenaktien erlaubt sind.

Das Parlament wird vorausichtlich im Winter 2018 über diese Vorlage beraten.

Posted on Januar 22, 2018 in Aktienrecht, Politik

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